Der Kaffee
Der Signatur ist in meinen Augen ein gradliniger, klassischer Kaffee, hoher Qualität. Der Rohkaffee stammt von der Finca Fulda aus Mexiko.
Der gewaschen aufbereitete Kaffee zeigt sich kräftig, lebhaft und leicht fruchtig.
Seine an Zitrusfrüchte und Beeren erinnernden Aromen werden begleitet durch Noten von Schokolade, Nüssen und Gewürzen.
Im Mund fühlt er sich, mit einem mittelschweren Körper, seidig und ausgewogen an.
Um dem Klimawandel zu trotzen hat die Finca Fulda in den letzten Jahren ihre Kaffeesorten weitgehend auf Kaffeerost resistente Sorten umgestellt. Das gewährleistet eine hohe, kalkulierbare Qualität und sichert den Ertrag. Hier wachen die Sorten Sarchimor, Caturra, Catuai und Timor nebeneinander.
Sarchimor ist eine Züchtung aus den 1970gern. Timor, bereits eine hybride Züchtung, wurde mit der Varietät Villa Sarchi gekreuzt, um die Widerstandsfähigkeit gegen Kaffeerost zu erhöhen.
Durch seinen Anteil am Timor bekommt der Kaffee die ausgeprägte Würze, Fülle und Rundheit. Villa Sarchi ist bekannt für seine recht ausgeprägte Frucht, die an Zitrusfrüchte und Beeren erinnert.
Zusammen bilden diese Sorten die Grundlage für das Lot.
Bezug im Siebträger:
- 20 bis 25 Sekunden
- bei ca. 93°C
- Brühverhältnis etwa 1:2,5
Bezug im Filter:
- Verhältnis ca. 1:15
- Brühzeit ca. 2:30 Minuten
Zur Finca Fulda
Gegründet wurde die Farm in Chiapas, Mexiko vom ehemaligen Fuldaer Rainer Böhme. Er betreibt die Farm, zusammen mit seiner Frau Ibbeth seit den 1990ern.
Neben Ihrer Tätigkeit als Kaffeebauern engagieren sie sich gemeinsam in verschiedenen sozialen Projekten und Programmen des Umweltschutzes und verbessern die Lebensbedingungen der umliegenden Gemeinden.
Sie zahlen faire Löhne und bieten ihren rund 500 Mitarbeitern und deren Kindern kostenfreies Essen, medizinische Versorgung, und Schulbildung.
Dazu ließen sie auf ihrem Grundstück eine Schule, eine Kantine und eine kleine Klinik errichten.
Ein Umwelt-Bildungszentrum ergänzt das Angebot auf der Fica Fulda. Studenten und Besuchern wird im Zentrum die Bedeutung des Umweltschutzes vermittelt.
: Namensgebung : Signatur im Bleisatz
Zu beginn des Buchdrucke wurden Druckseiten, aus einzelnen Lettern im Setzkasten gelegt. Zur Kontrolle im Satz hatten die Bleibuchstaben eine kleine Kerbe an einer Seite, die mit einem sogenannten „Kerbstichel“ eingearbeitet wurden. So konnte der Bleisetzer auf einen Blick sehen, ob alle Buchstaben in der richtigen Richtung im Setzkästchen lagen und ob sie zu den anderen Buchstaben der Seite korrekt ausgerichtet waren.
Das ist lange her und mit heutigen Druckverfahren nicht mehr nötig.
Der Begriff blieb und ist heute anders konnotiert. 😉
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